Das Buchkonzept

Projektdokumentation Woche 2

Lis

1/30/20262 min read

Woche 2: Das Buchkonzept

In der zweiten Projektwoche ging es darum, aus einer Idee ein belastbares Buchkonzept zu entwickeln. Ziel war eine Struktur, die den weiteren Schreibprozess trägt, ohne bereits in Texte einzusteigen.

Ziel der Woche

Am Ende dieser Woche sollte klar sein:

  • worum es in dem Buch geht

  • für wen es geschrieben ist

  • wie die Inhalte strukturiert sind

  • an welchen Stellen Prompts sinnvoll eingebettet werden

Nicht Ziel dieser Woche war es, Texte zu formulieren oder stilistische Entscheidungen zu treffen.

Vorgehen

Für die Entwicklung des Buchkonzepts habe ich einen spezialisierten Assistenten genutzt, der durch einen festen Prozess führt. Die Aufgabe ist dabei klar definiert: aus vorhandenem Material ein konsistentes Buchkonzept entwickeln.

Ich habe dem Assistenten meine Quellen zur Verfügung gestellt und die Fragen beantwortet, die für die Konzeptentwicklung notwendig sind. Das vollständige Chatprotokoll dieses Prozesses ist veröffentlicht und kann eingesehen werden.

Das Ergebnis dieses Ablaufs ist ein ausgearbeitetes Buchkonzept, das als Grundlage für den weiteren Prozess direkt nutzbar ist. Auch dieses Dokument steht vollständig zur Verfügung.

Buchkonzept hier herunterladen.

Entscheidungen im Prozess

Der Prozess ist in dieser Woche sehr reibungslos verlaufen. Nur an einer Stelle habe ich bewusst eingegriffen: bei der Positionierung der Prompts im Buch.

Mir war wichtig, dass sie nicht gesammelt am Ende stehen, sondern jeweils dort eingebettet sind, wo sie fachlich sinnvoll sind. Das habe ich meinem Assistenten auch so gesagt, so dass diese Entscheidung im Konzept berücksichtigt ist.

Weitere strukturelle Korrekturen waren nicht notwendig.

Warum die Schreib-DNA hier keine Rolle spielt

In Woche 2 kam die Schreib-DNA bewusst noch nicht zum Einsatz. Das Buchkonzept ist eine strukturelle Grundlage. Fragen von Tonalität, Haltung oder sprachlicher Ausgestaltung werden erst relevant, wenn Text entsteht.

Erst in der kommenden Woche, wenn es an die inhaltliche Ausarbeitung des Buch-Outlines geht, werde ich die Schreib-DNA verwenden, um ein Grundgerüst für mein Buch zu erhalten, das meine Ansichten auch wirklich widerspiegelt.

Zeitaufwand

Der Arbeitsaufwand lag in dieser Woche nur bei etwa 20 Minuten. Geplant hatte ich rund 45 Minuten. Damit entsteht ein kleiner Ausgleich zum Mehraufwand aus der ersten Woche.

Es ist beruhigend für mich zu sehen, dass ich diese Woche sogar mit weniger Zeit als vorgesehen ausgekommen bin. Das stimmt mich zuversichtlich, dass meine Einschätzung für den gesamten Prozess über die 90 Tage nicht komplett realitätsfern ist. - Ich hatte vergangene Woche schon angefangen, mir Sorgen zu machen.

Der Buchidee-Assistent zum Ausprobieren

Den in dieser Woche beschriebenen Prozess kannst du auch selbst nachvollziehen.

Wenn du sehen möchtest, wie sich aus deinem Wissen ein Buchkonzept entwickeln lässt, kannst du den Buchidee-Assistenten in ChatGPT selber ausprobieren.

Er führt dich durch denselben strukturierten Ablauf, der auch in diesem Projekt genutzt wurde: Quellen einordnen, Fragen beantworten, Struktur entwickeln.

Der Assistent nimmt dir keine Entscheidungen ab und ersetzt keine inhaltliche Verantwortung. Aber er hilft dir, deinen Denkprozess zu ordnen und sichtbar zu machen, welche Schritte notwendig sind, bevor ein Buchkonzept belastbar ist.

Du findest den Assistenten hier.

Inhalte dieser Woche

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In Woche 3 werden Struktur und Schreib-DNA zusammengeführt und das detaillierte Outline für das Buch erstellt. Danach beginnt die eigentliche Textarbeit.